21.4.2022

Die Mitte Nidwalden wählt neues Fraktionspräsidium

Landrätin Franziska Rüttimann (Buochs) wird in der Legislatur 2022–2026 die Fraktion der Mitte Nidwalden als Präsidentin führen. Ihr zur Seite steht Jvo Eicher (Dallenwil) als neuer Vize-Fraktionspräsident.

Während sechs Jahren führte Landrat Bruno Christen aus Buochs die Mitte-Fraktion, schaffte die Wiederwahl am 13. März 2022 jedoch nicht. «Wir bedauern die Nichtwahl von Bruno Christen sehr», wird Parteipräsident Mario Röthlisberger in einer Mitteilung der Mitte Nidwalden zitiert. Mit seiner offenen und authentischen Art habe Christen eine bodenständige Politik betrieben und stets das Wohle der ganzen Nidwaldner Bevölkerung im Blick gehabt.

An ihrer letzten Sitzung wählte die Mitte-Fraktion nun Landrätin Franziska Rüttimann an ihre Spitze. Die 47-jährige Primarlehrerin und Familienfrau gehört dem Landrat seit 2018 an, wo sie ebenfalls die Gemeinde Buochs vertritt. Bereits seit 2020 hat sie zudem Einsitz im Landratsbüro. Zugleich amtete sie bislang als Vize-Fraktionspräsidentin der Mitte Nidwalden. «Ich freue mich, neu der Mitte-Fraktion als Präsidentin vorstehen zu dürfen», hält Franziska Rüttimann fest. «Wir werden uns auch in der nächsten Legislatur mit Überzeugung für eine konstruktive Sachpolitik einsetzen. Wir müssen die Herausforderungen der Zukunft anpacken, damit unser Kanton weiterhin attraktiv bleibt. So braucht es etwa Lösungen und das Engagement des Landrats in der Verkehrspolitik, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aber auch in der Umweltpolitik.»

Neu gewählter Landrat übernimmt Vizepräsidium

Als neuen Vize-Fraktionspräsidenten wählten die Mitte-Landrätinnen und -Landräte Jvo Eicher. Er wohnt in Dallenwil und wurde im März 2022 neu in den Landrat gewählt. Der 49-jährige Ökonom ist Vater von zwei Kindern und arbeitet für die Nidwaldner Kantonalbank. In seiner Gemeinde hat er sich bereits in verschiedenen Vereinsvorständen engagiert. Zudem amtete er während acht Jahren als Präsident der Finanzkommission Dallenwil.

Mario Röthlisberger ist überzeugt: «Unsere Fraktion ist gesellschaftlich sowie fachlich breit aufgestellt.» Dies seien ideale Voraussetzungen, um als Fraktion im Landrat eine aktive Rolle einzunehmen. «Wir werden mit viel Herzblut die Nidwaldner Politik mitgestalten und das Erfolgsmodell Nidwalden weiterentwickeln.»

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