27.9.2026
Mit dem Nein an der kommunalen Urnenabstimmung vom 27. September 2026 kann das Siegerprojekt «Gemeinsam» nicht wie vorgesehen bis zum definitiven Bauprojekt und zur Baueingabe weiterentwickelt werden. Der zur Abstimmung vorgelegte Objektkredit von CHF 4,59 Millionen hätte die vertiefte Projektierung und insbesondere die Präzisierung der Kosten und der Etappierung ermöglicht. Der Gemeinderat bedauert den Entscheid der Stimmbevölkerung. «Gleichzeitig gilt es, das Abstimmungsergebnis zu respektieren und die daraus notwendigen Schlüsse zu ziehen» - erklärt Gemeindepräsident Mario Röthlisberger. Der Gemeinderat wird sich deshalb die erforderliche Zeit nehmen, um das Resultat und die neue Ausgangslage sorgfältig zu analysieren. Dabei sollen auch offene Fragen geklärt und weitere Abklärungen vorgenommen werden.
Weiteres Vorgehen wird sorgfältig geprüft
Der Handlungsbedarf bei der Schulinfrastruktur bleibt unabhängig vom Abstimmungsausgang bestehen. Aufgrund steigender Schülerzahlen und veränderter Anforderungen im Bildungsbereich stösst die bestehende Infrastruktur bereits heute an ihre Grenzen. Gemäss den der Planung zugrunde liegenden Prognosen muss bis 2031 jährlich eine zusätzliche Klasse gebildet werden. Zudem weisen die bestehenden Schulräume und Sportanlagen Sanierungs- beziehungsweise Erneuerungsbedarf auf. Vor diesem Hintergrund wird der Gemeinderat prüfen, wie die notwendigen Bedürfnisse der Schule mittel- und langfristig sichergestellt werden können. Dabei sollen bewusst keine vorschnellen Entscheide getroffen werden. Nach der Analyse des Abstimmungsergebnisses und den weiteren Abklärungen wird der Gemeinderat das weitere Vorgehen festlegen und die nächsten Schritte planen.
Der Gemeinderat wird die Bevölkerung über das weitere Vorgehen informieren.
Ennetbürgen, 27. September 2026, Gemeinderat Ennetbürgen
